IPTV in Dänemark: kleines Land, naher Server
·5 Min. Lesezeit

Bei der Latenz ist Dänemark einer der bequemsten Orte Europas: Das Land ist klein, Frankfurt liegt nah und das Netz ist gut ausgebaut. Fast jedes Problem, das hier bei einer IPTV-Einrichtung auftaucht, löst sich im Haus.
Warum die Entfernung zum Server zählt
Kopenhagen–Frankfurt sind rund 700 Kilometer, und Pakete legen die in Millisekunden zurück. Dieselbe Anfrage an einen türkischen Server läuft dreimal so weit, und beim Livespiel merkt man das. Den Europa-Server zu nehmen braucht in Dänemark keine weitere Überlegung.
Anbieter
| Anbieter | Technik | Hinweis |
|---|---|---|
| YouSee / Nuuday | Kabel | Am verbreitetsten; abends geteilt |
| Fibia | Glasfaser | Außerhalb der Städte stark |
| Hiper | Glasfaser | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Norlys | Glasfaser / Kabel | In Jütland verbreitet |
Ein praktischer Hinweis
Dänische Wohnungen sind meist klein, zwischen Router und Fernseher liegt wenig. Ruckelt es trotzdem, gehört der erste Blick dem WLAN-Kanal: In Innenstädten ist das 2,4-GHz-Band sehr voll. Der Wechsel auf 5 GHz reicht meistens.
Lokale Sender
Dänische Sender wie DR1, DR2 und TV 2 stehen in der Liste. Um Nørrebro und Aarhus ist es verbreitet, türkische und dänische Sender über ein Abo zu schauen.
Gezahlt wird per SEPA-Überweisung, bei dänischen Banken werktags am selben Tag. Der Betrag wird in Euro genannt.



